Inszenierung von Erlebnissen im touristischen Wettbewerb – Eine Fallstudie am Beispiel des Eiger Ultra Trails

Ströbel, Tim; Moesch, Christian; Buser, Sarina (2017). Inszenierung von Erlebnissen im touristischen Wettbewerb – Eine Fallstudie am Beispiel des Eiger Ultra Trails. In: 21. Jahrestagung des Arbeitskreises Sportökonomie. Die Bedeutung der Sportökonomie für die (Regional-)Entwicklung des Sports. Book of Abstracts. Düsseldorf. 30.06.2017-01.07.2017.

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Im Eventmarketing werden Sportveranstaltungen längst als Erlebniswelten zur Kommunikati-on von Marketingbotschaften verwendet. Die Inszenierung von Erlebnissen spielt in diesem Zusammenhang eine bedeutende Rolle (Drengner, 2013). Laufveranstaltungen, wie z.B. City-Marathons oder auch Trails, haben in den letzten Jahren immer grösseren Teilnehmerzuspruch erhalten. Dadurch steigt auch das Interesse der Medien und werbetreibenden Unternehmen. Gerade in strukturschwachen (Berg-)Regionen ist die Bedeutung solcher Events besonders gross, da sie eine der wenigen Möglichkeiten darstellen, Wertschöpfung und Werbewirkungen zu erzeugen. Am 15. und 16. Juli feiert der Eiger Ultra Trail unter dem Motto „härter als die Nordwand solo“ seine fünfte Durchführung. Von 1.000 Teilnehmern im Jahr 2013 hat sich die Teilnehmerzahl bis 2016 hin mehr als verdoppelt. Strecken von 16 bis 101 km mit Höhendiffe-renzen von 960 bis 6.700 m erwarten die Teilnehmer (Website Eiger Ultra Trail, 2016). Die Inszenierung des Events und das attraktive Rahmenprogramm sorgen für steigende Teilneh-merzahlen und locken vermehrt Besucher in die Tourismusregion Grindelwald am Fuße der Eigernordwand. Damit dieser Primäreffekt längerfristig regionalökonomischen Nutzen gene-rieren kann, ist eine zielgerichtete strategische Zusammenarbeit zwischen Sportevent und Gastgeberdestination notwendig (Chalip, 2004). In diesem Zusammenhang ergeben sich die folgenden Forschungsfragen:
1. Wie zufrieden sind Teilnehmer, Betreuer und Zuschauer mit den Angeboten des Eiger Ultra Trails?
2. Welche Erlebnis- und Eventeigenschaften werden wahrgenommen und wie werden diese beurteilt?
3. Welche zusätzlichen zielgruppengerechte Inszenierungsmassnahmen und -elemente können den regionalen Impact erhöhen?

Item Type:

Conference or Workshop Item (Paper)

Division/Institute:

07 Faculty of Human Sciences > Institute of Sport Science (ISPW)
07 Faculty of Human Sciences > Institute of Sport Science (ISPW) > Sport Sociology and Management

UniBE Contributor:

Ströbel, Tim and Moesch, Christian

Subjects:

700 Arts > 790 Sports, games & entertainment
300 Social sciences, sociology & anthropology > 330 Economics

Language:

German

Submitter:

Tim Ströbel

Date Deposited:

23 Aug 2017 10:43

Last Modified:

30 Aug 2017 14:11

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BORIS DOI:

10.7892/boris.105015

URI:

https://boris.unibe.ch/id/eprint/105015

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