Qualitätskriterien zum Einsatz von Moulagen an OSCE-Prüfungen

Wüst, Sandra; Brem, Beate; Bauer, Daniel; Christen, Regina; Schnabel, Kai (23 September 2017). Qualitätskriterien zum Einsatz von Moulagen an OSCE-Prüfungen. In: Gemeinsame Jahrestagung der Gesellschaft für Medizinische Ausbildung (GMA) und des Arbeitskreises für die Weiterentwicklung der Lehre in der Zahnmedizin (AKWLZ). Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House

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Hintergrund: Im Medizinstudium an der Universität Bern und in der eidgenössischen Prüfung in der Schweiz wird das Beherrschen klinischer Fertigkeiten mit Simulationspatienten*innen (SP) im OSCE-Format geprüft. Zwar können SP verschiedene Untersuchungsbefunde (Schmerzäusserungen, Lähmungen) simulieren, andere wie z.B. Hautbefunde jedoch nicht. Bisher werden solche Befunde als Foto präsentiert, schriftlich oder mündlich mitgeteilt. Dabei kommt es zu einem Medienwechsel, welcher bei der Konzentration und Immersion in das Rollenspiel stört. Deswegen setzen wir seit 2011 Moulagen ein, welche Make-Up, Silikon und andere Materialen umfassen, um Krankheiten und Verletzungen direkt darzustellen. Ziel dieses Beitrages ist, die Qualitätskriterien von Moulagen im Assessment zu diskutieren. Fragestellung: Steigt die Akzeptanz aller Beteiligten bei der OSCE-Prüfung mit dem Grad der Einhaltung dieser Kriterien? Methode: Wir werden verschiedene Moulage-Techniken (Make-up und 3D-Transfer-Tattoo) bei einem OSCE im April ’17 einsetzen und die Moulagen nach folgenden Qualitätsmerkmalen mittels eines Questionnaires durch SP, SP-Trainer*innen und Expert*innen beurteilen lassen: 1. Korrekte Darstellung der Befunde, optisch/ haptisch 2. Standardisierung 3. Verträglichkeit 4. Haltbarkeit 5. Effektivität und Effizienz der Applikation (mit entsprechender Videodokumentation) Dies korrelieren wir mit der allgemeinen Akzeptanz der Moulagen durch die genannten Personengruppen. Ergebnisse: Die Ergebnisse der Umfrage werden auf der Tagung präsentiert. Diskussion: Die Kriterien basieren auf Erfahrungen bei OSCE an der Universität Bern. Je nach Anspruch und Setting könnten weitere Kriterien von Bedeutung sein, die wir laufend versuchen zu identifizieren. Die Evidenzlage zu Moulagen im Prüfungssetting ist noch unbefriedigend und bedarf weiterer Forschung, für die wir in Kooperationen gerne zur Verfügung stehen.

Item Type:

Conference or Workshop Item (Poster)

Division/Institute:

04 Faculty of Medicine > Medical Education > Institute for Medical Education
04 Faculty of Medicine > Medical Education > Institute for Medical Education > Education and Media Unit (AUM)

UniBE Contributor:

Wüst, Sandra; Brem, Beate; Bauer, Daniel; Christen, Regina and Schnabel, Kai

Subjects:

600 Technology > 610 Medicine & health

Publisher:

German Medical Science GMS Publishing House

Language:

German

Submitter:

Daniel Bauer

Date Deposited:

10 Nov 2017 11:30

Last Modified:

27 Nov 2017 10:42

BORIS DOI:

10.7892/boris.105430

URI:

https://boris.unibe.ch/id/eprint/105430

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