Genom Editierung an menschlichen Embryonen: Herausforderungen des Rechts

Sprecher, Franziska (2017). Genom Editierung an menschlichen Embryonen: Herausforderungen des Rechts. Aktuelle juristische Praxis, 26(12), pp. 1471-1485. Dike

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Die CRISPR/Cas9-Technologie ermöglicht gezielte, als Genom-Editierung bezeichnete, Eingriffe in das Erbgut. Genom Editierung an menschlichen Keimbahnzellen soll Nachkommen von Erbkrankheiten heilen. Es können einem Nachkommen aber auch bestimmte Merkmale ohne jeglichen therapeutischen Anlass zugewiesen werden (Enhancement). Lassen sich Eingriffe in das menschliche Erbgut und damit in die genetische Evolution des Menschen – bei einem Ausschluss technischer und medizinischer Risiken – durch die Aussicht auf Heilung von Krankheiten, Beseitigung von Behinderungen und mögliche Verbesserungen menschlicher Fähigkeiten in Zukunft rechtfertigen und damit legitimieren? Der Beitrag zeigt auf, in welcher Form der Keimbahneingriff in der schweizerischen Rechtsordnung geregelt ist, welche Änderungen für eine Zulassung der Genom Editierung an menschlichen Embryonen erforderlich wären und plädiert für eine intensive Auseinandersetzung mit den laufenden technologischen Entwicklungen.

Item Type:

Journal Article (Original Article)

Division/Institute:

02 Faculty of Law > Department of Public Law > Institute of Public Law

UniBE Contributor:

Sprecher, Franziska

Subjects:

300 Social sciences, sociology & anthropology > 340 Law

ISSN:

1660-3362

Publisher:

Dike

Language:

German

Submitter:

Franziska Sprecher Daum

Date Deposited:

21 Dec 2017 14:38

Last Modified:

21 Dec 2017 14:38

Uncontrolled Keywords:

Gesundheitsrecht, Verfassungsrecht, Genom Editing, Fortpflanzungsmedizin, Humanforschung, Ethik, Recht

URI:

https://boris.unibe.ch/id/eprint/108090

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