"Ich weiss, dass ich nicht weiss"? Über die Vermessung der menschlichen Erkenntnisgrenzen

Beisbart, Claus (2017). "Ich weiss, dass ich nicht weiss"? Über die Vermessung der menschlichen Erkenntnisgrenzen. In: Bloch, Sara Kviat; Dubach, Martina; Rippl, Gabriele (eds.) Grenzen in den Wissenschaften. Berner Universitätsschriften: Vol. 60 (pp. 11-40). Bern: Haupt

Full text not available from this repository. (Request a copy)

Wissenschaft ist der Versuch, die Grenzen der menschlichen Erkenntnis zu verschieben. Erfolgreiche wissenschaftliche Forschung erweitert daher den Horizont dessen, was uns bekannt ist. Dieses Projekt stösst am sinnfälligsten dort an Grenzen, wo sich das menschliche Wissen nicht mehr vermehren lässt, wo sich Grenzen des für uns Wissbaren finden. Aber gibt es solche Grenzen überhaupt? Und wenn ja, wie können wir diese Grenzen bestimmen? Dieser Aufsatz verfolgt das Ziel, diese Fragen ein Stück weit zu beantworten. Dazu erläutert er zunächst, was Wissensgrenzen sind und wie sie zustande kommen. Er untersucht dann die historisch prominenten Versuche von John Locke und Immanuel Kant, die Grenzen des Wissbaren zu eruieren. Ein Abgleich mit Wissensansprüchen, die wir heute erheben, zeigt auf, in welchem Mass die Thesen von Locke und Kant auch noch heute von Interesse sind.

Item Type:

Book Section (Book Chapter)

Division/Institute:

06 Faculty of Humanities > Department of Art and Cultural Studies > Institute of Philosophy

UniBE Contributor:

Beisbart, Claus

Subjects:

100 Philosophy
100 Philosophy > 120 Epistemology

ISBN:

978-3-258-07964-6

Series:

Berner Universitätsschriften

Publisher:

Haupt

Language:

German

Submitter:

Claus Beisbart

Date Deposited:

30 May 2018 15:35

Last Modified:

30 May 2018 15:35

URI:

https://boris.unibe.ch/id/eprint/114556

Actions (login required)

Edit item Edit item
Provide Feedback