Gesteigerte Nahrungsmittelproduktion in Ruanda - wer profitiert? Von der Zementierung der Geschlechterdifferenz durch die Ökonominisierung der Landwirtschaft.

Bigler Luhm, Christine; Amacker, Michèle (March 2019). Gesteigerte Nahrungsmittelproduktion in Ruanda - wer profitiert? Von der Zementierung der Geschlechterdifferenz durch die Ökonominisierung der Landwirtschaft. Essen. Macht. Arbeit. Feministische Blicke auf Fairfood Ideen, pp. 36-40. WIDE Switzerland

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Das zentralostafrikanische Land Ruanda unterzieht sich gegenwärtig einer ökonomischen und sozialen Transformation und erhält für seine progressive Gleichstellungspolitik internationale Aufmerksamkeit und Anerkennung. Die ruandische Entwicklungsagenda 2020 sieht die Ertragssteigerung in der Landwirtschaft mittels einer beschleunigten Kommerzialisierung vor. Grund hierfür ist zum einen die Nahrungsmittelsicherheit für die rasant zunehmende Bevölkerung, zum andern die Anbindung an den Exportmarkt. Dies führt jedoch zu einer Verschärfung der Landfrage und ökonomisch schwache Haushalte sehen sich vermehrt gezwungen, als Tagelöhner*innen die Existenzsicherung zu gewährleisten. Im Folgenden wird erläutert, wie sich diese Veränderungen auf die Geschlechterverhältnisse auswirken, inwiefern so Geschlechterdifferenzen und damit Ungleichheiten zementiert werden.

Item Type:

Newspaper or Magazine Article

Division/Institute:

09 Interdisciplinary Units > Interdisciplinary Centre for Gender Studies (ICFG)

UniBE Contributor:

Bigler Luhm, Christine and Amacker, Michèle

Publisher:

WIDE Switzerland

Language:

German

Submitter:

Nora Trenkel

Date Deposited:

26 Jul 2019 14:34

Last Modified:

03 Nov 2019 02:19

BORIS DOI:

10.7892/boris.131490

URI:

https://boris.unibe.ch/id/eprint/131490

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