Mit dem inneren Auge sehen – Wie hängen Wahrnehmung und Vorstellung zusammen?

Mast, Fred W. (2005). Mit dem inneren Auge sehen – Wie hängen Wahrnehmung und Vorstellung zusammen? Neuroforum, 11(3), pp. 80-87. De Gruyter 10.1515/nf-2005-0302

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Die visuelle Vorstellung wurde schon immer mit visuellen Qualitäten beschrieben, aber die dieser Fähigkeit zugrunde liegenden Mechanismen blieben lange Zeit unklar. Mit dem Einbezug bildgebender Verfahren der Gehirnaktivierung wurde die Beteiligung früher visueller Areale bei visuellen Vorstellungsaufgaben aufgezeigt. Die Funktion dieser Areale lässt sich am besten durch die Verwendung verschiedener Forschungsmethoden aufzeigen, die ergänzend zur Bildgebung eingesetzt werden. Die Ergebnisse zeigen, dass frühe visuelle Areale, die im Dienst der Wahrnehmung stehen, auch dann involviert sind, wenn Probanden in Abwesenheit einer Sinnesreizung visuelle Vorstellungsaufgaben lösen. Dieser enge Zusammenhang von Wahrnehmung und Vorstellung wird im Kontext von Top-down-Prozessen im Hinblick auf seine neuronalen Grundlagen diskutiert.

Item Type:

Journal Article (Original Article)

Division/Institute:

07 Faculty of Human Sciences > Institute of Psychology > Cognitive Psychology, Perception and Methodology

UniBE Contributor:

Mast, Fred

Subjects:

100 Philosophy > 150 Psychology

ISSN:

0947-0875

Publisher:

De Gruyter

Language:

German

Submitter:

Jeannette Gatschet

Date Deposited:

04 Nov 2020 11:26

Last Modified:

04 Nov 2020 11:26

Publisher DOI:

10.1515/nf-2005-0302

BORIS DOI:

10.7892/boris.147248

URI:

https://boris.unibe.ch/id/eprint/147248

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