Deutschland sucht das Genderzeichen. Digitales Kamingespräch

Sczesny, Sabine (2 July 2021). Deutschland sucht das Genderzeichen. Digitales Kamingespräch. In: Die Evangelische Akademie Frankfurt.

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Doppelpunkt, Gendersternchen oder Gender_gap-Unterstrich? Wenn es für eine Personengruppe keinen neutralen Begriff gibt, wird mit einem dieser Zeichen eine Benennung geschlechterumfassend gemacht. So werden bei "Bäcker:in", "Pilot*in" oder "Direktor_innen" nicht nur männliche und weibliche Berufsausübende gemeint, sondern auch Personen, deren geschlechtliche Identität jenseits von männlich und weiblich liegt.

Doch welches dieser Genderzeichen soll man nun verwenden? Diese Frage stellen sich gerade viele – Privatpersonen wie Institutionen, Medienkonzerne sowie Kirchen und Kommunen. Noch lassen die amtlichen Regeln nur Doppelnennung oder die Kurzform „Mitarbeiter/-in“ zu. Aber sogar der Duden gibt zu, dass diese Form keine dritte Option enthält, wie es aber seit 2018 für das Geburtenregister vorgesehen ist.

Welches Zeichen wird sich durchsetzen? Müssen wir uns überhaupt auf eines einigen? Mit welchen Vor- oder Nachteilen gehen die verschiedene Schreibweisen einher und wessen Perspektiven müssten berücksichtigt werden?

Item Type:

Other

Division/Institute:

07 Faculty of Human Sciences > Institute of Psychology
07 Faculty of Human Sciences > Institute of Psychology > Social Neuroscience and Social Psychology

UniBE Contributor:

Sczesny, Sabine

Subjects:

100 Philosophy
100 Philosophy > 150 Psychology
300 Social sciences, sociology & anthropology

Language:

German

Submitter:

Andrea Gassmann-Suter

Date Deposited:

20 Sep 2021 13:53

Last Modified:

20 Sep 2021 13:53

Related URLs:

URI:

https://boris.unibe.ch/id/eprint/159067

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