FE-Simulation in der klinischen Osteoporoseforschung

Pahr, D. H.; Zysset, P. K. (2013). FE-Simulation in der klinischen Osteoporoseforschung. Osteologie - interdisziplinäre Zeitschrift für Knochen und Gelenke, 22(1), pp. 7-12. Schattauer

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Altersbedingte Osteoporose erhöht des Frakturrisiko. Übliche Diagnoseverfahren basieren auf DXA. Leider sind diese ungenau und erklären oft nicht die Effekte von Behandlungen. Eine neue Methode zur Bestimmung der Knochenfestigkeit beginnt derzeit, sich zu etablieren – die Finite-Elemente-Methode (FEM). Diese universelle, im Bereich der Technik weit verbreitete, Methode erlaubt es, die Diagnose und den Behandlungserfolg besser vorauszusagen als DXA. CT-basierende FE-Modelle sind stark von der Bildauflösung abhängig. In diesem Überblicksartikel werden drei unterschiedliche Modelltypen (μCT, HR-pQCT, QCT) vorgestellt und die Ergebnisse von densitometrischen und FE-Analysen verglichen. Dabei waren die FE-Ergebnisse den densitometrischen immer überlegen. Darüber hinaus erlaubt die FEM die Angabe eines biomechanischen Frakturrisikos. Dieser Vorteil der FE-Methode muss jedoch im Licht der höheren Röntgendosen und Betriebskosten der CT-Bildgebung betrachtet werden. Zukünftig wird die FE-Methode klinisch eine weite Verbreitung finden – die Frage ist nur wann und wie!

Item Type:

Journal Article (Review Article)

Division/Institute:

04 Faculty of Medicine > Pre-clinic Human Medicine > Institute for Surgical Technology & Biomechanics ISTB

UniBE Contributor:

Zysset, Philippe

Subjects:

500 Science > 570 Life sciences; biology
600 Technology > 610 Medicine & health
600 Technology > 620 Engineering

ISSN:

1019-1291

Publisher:

Schattauer

Language:

German

Submitter:

Philippe Zysset

Date Deposited:

02 May 2014 11:03

Last Modified:

02 May 2014 11:03

URI:

https://boris.unibe.ch/id/eprint/42975

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