Wie robust sind Arbeitsbeziehung und Therapieerfolg ineinander verzahnt? Eine metaanalytische Bestandsaufnahme

Flückiger, Christoph; Wampold, B. E.; Horvath, A. O.; Symonds, D.; Del Re, A.C. (10 May 2013). Wie robust sind Arbeitsbeziehung und Therapieerfolg ineinander verzahnt? Eine metaanalytische Bestandsaufnahme (Unpublished). In: 8. Workshopkongress für Klinische Psychologie und Psychotherapie/ 31. Symposium der DGPs Fachgruppe Klinische Psychologie und Psychotherapie. Trier, Deutschland. 09.-11.05.2013.

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Hintergrund: Die therapeutische Arbeitsbeziehung (alliance) ist das meistuntersuchte Prozessmerkmal in der Psychotherapieforschung schlecht hin und zeigt sich als robuster Prädiktor für Therapieerfolg (r = .275). Fragestellung: Welche Einflussfaktoren (wie beispielsweise kognitive Verhaltenstherapie in randomisierten Trials) moderieren den Zusammenhang zwischen Allianz und Erfolg? Methode: Basierend auf über zweihundert in Englisch, deutsch, französisch und italienisch verfassten Primärstudien werden mögliche Moderatoren metaanalytisch untersucht, die den Zusammenhang zwischen Allianz und Therapieerfolg beeinflussen. Resultate: Der aktuelle Stand der APA-Taskforce kann folgendermaßen zusammengefasst werden: (a) Erhebungszeitpunkt der Allianz, (b) Anzahl Patienten pro Therapeut, (b) Forscherinteresse, (c) Therapieerfolg = Abbrüche, (d) Anteil der Nicht-Weißen Bevölkerung und (e) Alkohol und -Substanzmissbrauch als Ausschlusskriterium, beeinflussen den Zusammenhang zwischen Allianz und Erfolg. Folgenden Aspekten moderieren den Zusammenhang zwischen Allianz und Therapieerfolg nicht: (a) Allianz-Messmittel und Erhebungsperspektive (Patient, Therapeut oder Beobachter), (b) Doktorarbeiten, (c) Therapietradition (Kognitive-Behaviorale, Interpersonale, psychodynamische Therapien), (d) randomisiert kontrollierte Trials, (e) manualisierte Therapien, (f ) störungsspezifische Erfolgsmessung, (g) Persönlichkeitsstörungen, (h) nicht-englisch sprachliche Manuskripte. Diskussion: Durch die Moderatoren kann ein beträchtlicher Anteil der Heterogenität erklärt werden. Die Beziehung zwischen Allianz und Therapieerfolg wird durch konzeptuelle biopsychosozialer Faktoren mitbeeinflusst.

Item Type:

Conference or Workshop Item (Paper)

Division/Institute:

07 Faculty of Human Sciences > Institute of Psychology > Clinical Psychology and Psychotherapy

UniBE Contributor:

Flückiger, Christoph

Subjects:

600 Technology > 610 Medicine & health

Language:

German

Submitter:

Adriana Biaggi

Date Deposited:

03 Jul 2014 10:49

Last Modified:

26 Feb 2015 11:00

URI:

https://boris.unibe.ch/id/eprint/49000

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