Modelle sozialer Evolution

Diekmann, Andreas; Jann, Ben (eds.) (2004). Modelle sozialer Evolution. Sozialwissenschaft. Wiesbaden: Deutscher Universitäts-Verlag 10.1007/978-3-322-81355-8

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Der Begriff der Evolution ist nicht nur den Naturwissenschaften, sondern auch den Sozial- und Geisteswissenschaften vertraut. Die Konzepte der Variation und der Selektion spielen hier eine Schlüsselrolle. An die Stelle der biologischen Vererbung tritt die Imitation erfolgreicher Vorbilder: Soziale Normen und Institutionen beispielsweise, die erfolgreich zur Lösung von Konflikten beigetragen haben, werden mit höherer Wahrscheinlichkeit kopiert als relativ erfolglose Vorbilder. Treten im Zuge dieses Prozesses Kopierfehler auf oder werden rational geplante Veränderungen vorgenommen, können neue Formen entstehen, die möglicherweise erfolgreicher sind als das Original. Diese Ideen können durch mathematische Formalisierung präzisiert und zugespitzt werden. Die vorliegende Aufsatzsammlung vermittelt ein Bild davon. Die Autoren setzen sich mit spieltheoretischen Modellen, Simulationsmodellen und anderen Methoden der Formalisierung auseinander und beziehen diese auf so unterschiedliche Themenbereiche wie die Entwicklung von Kooperation und Vertrauen, die Evolution von Fairnessnormen, auf wissenschaftlichen Wettbewerb, Gruppenprozesse und die Arbeitsteilung in der Familie.

Item Type:

Book (Edited Volume)

Division/Institute:

03 Faculty of Business, Economics and Social Sciences > Social Sciences > Institute of Sociology

UniBE Contributor:

Jann, Ben

Subjects:

300 Social sciences, sociology & anthropology

ISBN:

978-3-8244-4592-9

Series:

Sozialwissenschaft

Publisher:

Deutscher Universitäts-Verlag

Language:

German

Submitter:

Ben Jann

Date Deposited:

22 Jun 2016 14:50

Last Modified:

31 Jul 2019 07:27

Publisher DOI:

10.1007/978-3-322-81355-8

URI:

https://boris.unibe.ch/id/eprint/67669

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