Qualität im Berufsfeld Sportpsychologie in der Schweiz. Ergebnisse einer Online-Umfrage

Blaser, Marc; Stocker, Eva; Jänsch, Nicola; Seiler, Roland (9 February 2017). Qualität im Berufsfeld Sportpsychologie in der Schweiz. Ergebnisse einer Online-Umfrage (Unpublished). In: 9. Jahrestagung der sportwissenschaftlichen Gesellschaft der Schweiz (SGS). Zürich. 09.02.2017-10.02.2017.

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Einleitung: Die Sportpsychologie entwickelt sich zunehmend zu einem attraktiven Berufsfeld, das von unterschiedlichen Personengruppen ins Blickfeld genommen wird. Es interessiert, inwieweit die verschiedenen Personengruppen Qualitätsanforderungen, die an den Beruf gestellt werden, erfüllen (Birrer & Seiler, 1999; Seiler, 2011). Im Einzelnen geht es um die Frage der Aus- und Weiterbildung, sowie der Qualitätssicherung durch Intervision und Supervision. Methode: In Anlehnung an die Erhebung von Ehrlenspiel, Droste und Beckmann (2011) wurde ein Online-Survey konzipiert und ein Link zur Teilnahme an alle Mitglieder der Swiss Association of Sport Psychology (SASP) sowie Absolventinnen und Absolventen der bisherigen Weiterbildungsstudiengänge für Sportpsychologie in der Schweiz verschickt (N=136). Die Rücklaufquote betrug 59% (N=80), wobei von 50% aller angeschriebenen Personen (N=68) vollständige Datensätze vorliegen. 41% der Teilnehmenden sind weiblich, die Altersspanne reicht von 27 bis 76 Jahren. Rund ein Viertel der Befragten ist neu in das Berufsfeld Sportpsychologie eingestiegen, die Hälfte verfügt über eine Berufserfahrung zwischen 5 und 15 Jahren. Ergebnisse. 87% der Teilnehmenden verfügen über einen Universitäts- oder Fachhochschulabschluss, 71% in Psychologie. 21% gehören der Sektion Mentaltrainer an. 38% haben eine postgraduale Weiterbildung in Sportpsychologie absolviert, 14% in Mentalem Training. 25% geben an, sich mindestens monatlich in strukturierten Intervisionssitzungen auszutauschen, während ein Drittel sich nicht an Intervision beteiligt. Supervision wird von 22% der Befragten nie in Anspruch genommen, von 20% mindestens einmal im Monat. Gut die Hälfte begibt sich mindestens einmal pro Jahr in Supervision. Die jeweiligen Supervisoren sind zur Hälfte Fachpsychologen für Sportpsychologie oder für Psychotherapie sowie zu einem geringen Anteil diplomierte Supervisoren. Diskussion: Das Bewusstsein, dass Intervision und Supervision wichtige Elemente zur Erhöhung der Qualität sportpsychologischer Dienstleistungen sind, ist noch nicht ausreichend entwickelt.

Item Type:

Conference or Workshop Item (Poster)

Division/Institute:

07 Faculty of Human Sciences > Institute of Sport Science (ISPW)
07 Faculty of Human Sciences > Institute of Sport Science (ISPW) > Sport Science II [discontinued]

UniBE Contributor:

Blaser, Marc; Stocker, Eva; Jänsch, Nicola and Seiler, Roland

Subjects:

700 Arts > 790 Sports, games & entertainment
100 Philosophy > 150 Psychology

Language:

German

Submitter:

Marc Andreas Blaser

Date Deposited:

21 Feb 2017 09:16

Last Modified:

21 Feb 2017 14:20

Uncontrolled Keywords:

Quality management; Intervision; Supervision; Sportpsychologie

BORIS DOI:

10.7892/boris.96023

URI:

https://boris.unibe.ch/id/eprint/96023

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