Alles koscher? Die Erfindung eines jüdischen "ethnic food" im urbanen Kontext

Gerson, Daniel (24 May 2013). Alles koscher? Die Erfindung eines jüdischen "ethnic food" im urbanen Kontext (Unpublished). In: Kulinarische "Heimat" und "Fremde". Migration und Ernährung im 19. und 20. Jahrhundert. Internationale Tagung des Instituts für Geschichte des ländlichen Raumes (IGLR) in Verbindung mit dem NÖ Landesarchiv (NÖLA) und dem Institut für Migrationsforschung u. St. Poelten. 24. - 25.5.2013.

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Die Erfindung eines jüdischen „ethnic food“ im urbanen Kontext Die religiösen Speisegesetze, die Kaschrut, sind heute nur noch für eine kleine Minderheit der Juden im Alltag verbindlich. In urbanen Zentren Europas finden sich heute jedoch eine Vielzahl von Restaurants, die Bezug nehmen auf das Judentum und seine kulinarischen Traditionen. Am Beispiel von fünf verschiedenen Städten (Berlin, Lodz, Paris, Wien, Zürich) wird aufgezeigt, wie „jüdische“ Gastronomie vor dem Hintergrund unterschiedlicher historischer Erfahrungen und vielfältiger Migrationsbewegungen von Juden aber auch von Nichtjuden neu interpretiert werden können. Auch wenn die meisten Gaststätten keine koscheren Speisen im religionsgesetzlichen Sinne anbieten, sind diese Restaurants doch ein wichtiges Merkmal eines innovativen und integrativen Umgangs mit Europas jüdischem Erbe.

Item Type:

Conference or Workshop Item (Paper)

Division/Institute:

01 Faculty of Theology > Department of Protestant Theology > Institute of Jewish Studies

UniBE Contributor:

Gerson, Daniel

Subjects:

200 Religion > 290 Other religions
900 History > 940 History of Europe

Language:

German

Submitter:

Daniel Gerson

Date Deposited:

14 Apr 2014 13:39

Last Modified:

14 Apr 2014 13:39

URI:

https://boris.unibe.ch/id/eprint/47849

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