Duale versus vollzeitschulische Berufsausbildung in der Schweiz. Zwei Institutionalisierungsmuster der beruflichen Bildung aus rechtfertigungstheoretischer und kantonal vergleichender Perspektive

Imdorf, Christian; Berner, Esther; Gonon, Philipp (2016). Duale versus vollzeitschulische Berufsausbildung in der Schweiz. Zwei Institutionalisierungsmuster der beruflichen Bildung aus rechtfertigungstheoretischer und kantonal vergleichender Perspektive (In Press). In: Imdorf, Christian; Leemann, Regula Julia; Powell, Justin J.W; Sertl, Michael (eds.) Die Organisation von Bildung. Soziologische Analysen zu Schule, Berufsbildung, Hochschule und Weiterbildung (pp. 186-207). Weinheim und Basel: Beltz Juventa

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Sehr geehrter Herr Imdorf, meine Kollegin Collignon hat mir Ihre Anfrage weitergeleitet. Prinzipiell können Sie ein Jahr nach Erscheinen des Buches Ihren Beitrag über die UB zugänglich machen. Wichtig ist immer eine Info an den Verlag, damit wir wissen, an welcher Stelle dies rechtmäßig erfolgt. Viele Grüße Frank Engelhardt Frank Engelhardt Verlagsleiter Pädagogik/Weiterbildung und Beltz Juventa Verlagsgruppe Beltz *** Nachfrage zur erlaubten Version: Sehr geehrter Herr Imdorf, Post-Print ist ok. Viele Grüße Frank Engelhardt

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Der historische und kantonsvergleichende Beitrag zur dualen versus vollzeitschulischen Berufsausbildung verbindet historische, berufsbildende und soziologische Perspektiven, um unterschiedlich verlaufende Institutionalisierungsprozesse nach Branche und Region bei der Entwicklung des Schweizer Berufsbildungssystems nachzuzeichnen. Im Zentrum steht die Frage, wie sich die zentralen, jedoch kontrastreichen, Organisationsmodelle der Berufsbildung – dual oder vollzeitschulisch – etablieren und kantonal durchsetzen konnten. Anhand von exemplarischen Fallstudien der Kantone Luzern und Genf werden rechtfertigungstheoretisch die zentralen Ordnungsprinzipien der Koordination und Legitimation sozialen Handelns, welches in Arbeits- und Bildungsorganisationen der Berufsbildung auf Dauer gestellt wird, verglichen. Gezeigt wird, dass die Organisation der Berufsbildung in den zwei Kantonen durch unterschiedliche Rechtfertigungsbezüge und Kompromisse befördert wurde. Mit dem dualen Berufsbildungsmodell zeichnete sich im historischen Rückblick dabei gleichzeitig eine auch überkantonal gangbare und durchsetzbare Kompromisslösung ab, um die unterschiedlichen bildungspolitischen Interessen und Bestrebungen der Kantone (Berufsbildung als Mittel der Integration und des sozialen Ausgleichs versus Berufsbildung als Mittel der Gewerbeförderung) in einem stark von Verbänden geprägten und gestalteten Modell der beruflichen Bildung zu integrieren und nachhaltig zu stabilisieren.

Item Type:

Book Section (Book Chapter)

Division/Institute:

03 Faculty of Business, Economics and Social Sciences > Social Sciences > Institute of Sociology

UniBE Contributor:

Imdorf, Christian

Subjects:

300 Social sciences, sociology & anthropology
300 Social sciences, sociology & anthropology > 370 Education

ISBN:

978-3-7799-1593-5

Publisher:

Beltz Juventa

Language:

German

Submitter:

Christian Imdorf

Date Deposited:

11 Jan 2016 12:39

Last Modified:

10 Nov 2017 07:09

BORIS DOI:

10.7892/boris.74500

URI:

https://boris.unibe.ch/id/eprint/74500

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