Grenzenlose Mobilität und fließender Verkehr: Eine kritische Sprachreflexion

Caviola, Hugo; Sedlaczek, Andrea Sabine (2020). Grenzenlose Mobilität und fließender Verkehr: Eine kritische Sprachreflexion. Gaia : ecological perspectives for science and society, 29(3), pp. 161-169. Oekom Verlag 10.14512/gaia.29.3.6

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Text (Grenzenlose Mobilität und fließender Verkehr: Eine kritische Sprachreflexion)
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Sprache prägt unser Denken und Handeln. Mobilität erscheint uns als immaterielles (Konsum-) Gut, das grenzenlos verfügbar ist und mit dem wir verschwenderisch umgehen können. Und wir erwarten, dass der Verkehr fließt, sonst haben wir ein Problem. Beide Sprechweisen machen für den Ressourcenverbrauch, der mit Mobilität und Verkehr einhergeht, blind. Für einen suffizienten Umgang mit natürlichen Ressourcen brauchen wir einen Mobilitätsbegriff, der etwa das Bleiben am Ort positiv beleuchtet, und einen Verkehrsbegriff, der Verkehr nicht länger als Naturphänomen versteht, sondern als menschengemacht.

Item Type:

Journal Article (Original Article)

Division/Institute:

10 Strategic Research Centers > Centre for Development and Environment (CDE)

UniBE Contributor:

Caviola, Hugo

ISSN:

0940-5550

Publisher:

Oekom Verlag

Projects:

[1356] Sprachkompass Suffizienz
[806] Education for Sustainable Development

Language:

English

Submitter:

Stephan Schmidt

Date Deposited:

17 Feb 2021 16:26

Last Modified:

17 Feb 2021 16:26

Publisher DOI:

10.14512/gaia.29.3.6

BORIS DOI:

10.48350/151538

URI:

https://boris.unibe.ch/id/eprint/151538

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