„Lessons learned“ in der Revision von schriftlichen Prüfungs-Fragen

Meng-Hentschel, Juliane; Schurter, Tina; König, Benjamin; Kunz, Alexandra; Huwendiek, Sören (11 September 2014). „Lessons learned“ in der Revision von schriftlichen Prüfungs-Fragen. In: Jahrestagung der Gesellschaft für Medizinische Ausbildung (GMA) (p. 72). Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House 10.3205/14gma139

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Fragestellung/Einleitung: Bisher existieren kaum Daten für den deutschsprachigen Raum, welche Fehler häufig bei der Erstellung von schriftlichen Prüfungsfragen gemacht werden. Diese Erkenntnisse könnten hilfreich sein, um Autoren in Schulungsworkshops mit dem Fokus auf die häufigsten Fehler zu schulen. Im vorliegenden Projekt wird der Frage nachgegangen, welche Fehler am häufigsten bei der Erstellung von schriftlichen Prüfungsfragen gemacht werden, und welche Schlussfolgerungen daraus für Autorenschulungen gezogen werden können. Methoden: Am Institut für Medizinische Lehre Bern werden die mit der inhaltlichen und/oder formalen Fragenrevision befassten MitarbeiterInnen (N=14) anhand von semi-strukturierten Interviews befragt, mit welcher Art von Mängeln sie bei den Fragen der von ihnen betreuten schriftlichen Prüfungen am häufigsten umgehen. Weiter wird erhoben, wie dem Revisionsbedarf aus ihrer Sicht in Schulungen am besten begegnet werden kann. Ergebnisse: Die vorläufigen Ergebnisse weisen darauf hin, dass in folgenden Bereichen am häufigsten Revisionsbedarf besteht: eindeutiger Focus auf ein konkretes Lernziel authentische und relevante Vignette für den Ausbildungsstand angemessener Schwierigkeitsgrad eindeutige Lösung formale und sprachliche Korrektheit Dementsprechend sollte auf diese Themenbereiche ein besonderer Schwerpunkt bei Schulungen gelegt werden. Diskussion/Schlussfolgerung: Die vorläufigen Ergebnisse weisen darauf hin, dass Mängel von schriftlichen Prüfungsfragen häufig in den Bereichen Focus, Vignette, Schwierigkeitsgrad, Eindeutigkeit und formal-sprachlichen Aspekten liegen. Autorenschulungen sollten diese Aspekte in den Vordergrund stellen. Unsere zum Zeitpunkt der GMA-Tagung vorliegenden definitiven Ergebnisse können dazu beitragen, Workshops zur Fragenerstellung noch besser am Schulungsbedarf auszurichten.

Item Type:

Conference or Workshop Item (Poster)

Division/Institute:

04 Faculty of Medicine > Medical Education > Institute for Medical Education > Assessment and Evaluation Unit (AAE)

UniBE Contributor:

Meng, Juliane; Schurter, Tina; König, Benjamin; Kunz, Alexandra and Huwendiek, Sören

Subjects:

300 Social sciences, sociology & anthropology > 370 Education
600 Technology > 610 Medicine & health

Publisher:

German Medical Science GMS Publishing House

Language:

German

Submitter:

Eveline Götschmann-Meile

Date Deposited:

13 Apr 2015 10:04

Last Modified:

11 Sep 2017 07:47

Publisher DOI:

10.3205/14gma139

BORIS DOI:

10.7892/boris.66543

URI:

https://boris.unibe.ch/id/eprint/66543

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